GGL erweitert LUGAS-Plattform gemeinsam mit Dataport vor der ersten gesetzlichen Bewertung des GlüStV 2021
Geschrieben von Wendy Lehmann · 29.7.2026

GGL erweitert LUGAS-Plattform gemeinsam mit Dataport vor der ersten gesetzlichen Bewertung des GlüStV 2021
Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder hat die Ausweitung der länderübergreifenden LUGAS-Plattform in Kooperation mit Dataport angekündigt und damit den Fokus auf eine verbesserte Datenanalyse vor der ersten gesetzlichen Evaluierung des GlüStV 2021 gelegt. Diese Entwicklung baut auf den bereits laufenden Prozessen auf, bei denen im Jahr 2025 Daten von über 60 lizenzierten Anbietern und rund fünf Millionen registrierten Spielern verarbeitet wurden. Die Behörde plant ab 2027 eine stärkere Nutzung von Safe-Server-Daten, während gleichzeitig die am 1. Juli 2026 eingeführten gestaffelten Einsatzlimits für Online-Slots in Kraft treten, die für risikoarme Spieler bis zu fünf Euro pro Runde erlauben und die bisherige einheitliche Obergrenze von einem Euro ablösen.Hintergründe zur LUGAS-Plattform und ihrer Rolle im regulierten Markt
Die LUGAS-Plattform dient als zentrales Instrument zur länderübergreifenden Überwachung des Glücksspielmarktes und ermöglicht es der GGL, Aktivitäten über verschiedene Anbieter hinweg zu analysieren, während Dataport als technischer Partner die Infrastruktur unterstützt. Im Jahr 2025 hat das System Datenströme von mehr als 60 lizenzierten Betreibern integriert, die mit etwa fünf Millionen registrierten Spielern interagierten, und damit eine Grundlage für detaillierte Auswertungen geschaffen. Experten haben beobachtet, dass diese Datenmenge die Voraussetzung für eine präzisere Bewertung der Spielerschutzmaßnahmen darstellt, die im Rahmen des GlüStV 2021 festgelegt wurden. Die anstehende gesetzliche Evaluierung wird voraussichtlich auf diesen gesammelten Informationen aufbauen, um die Wirksamkeit der Regelungen zu überprüfen.
Die Änderungen ab Juli 2026 und ihre Einbindung in die Plattform
Ab dem 1. Juli 2026 ersetzen gestaffelte Einsatzlimits für Online-Slots die bisherige flache Obergrenze von einem Euro, wobei risikoarme Spieler Limits bis zu fünf Euro nutzen können. Diese Anpassung erfolgt parallel zur Erweiterung von LUGAS und erfordert eine Anpassung der Analysewerkzeuge, damit die Plattform die neuen Limitstrukturen korrekt erfassen und überwachen kann. Die GGL hat in ihrer Ankündigung betont, dass die Integration dieser Limits in die bestehenden Systeme eine nahtlose Überwachung gewährleistet, während Dataport die technischen Anpassungen für die erhöhte Datenkomplexität vorbereitet. Beobachter haben festgestellt, dass die Kombination aus gestaffelten Limits und erweiterter Datenauswertung ab 2027 auf Safe-Server-Daten die Transparenz im Markt erhöht und gleichzeitig die Einhaltung der Spielerschutzvorgaben des GlüStV 2021 unterstützt.

Technische und organisatorische Aspekte der Zusammenarbeit mit Dataport
Die Partnerschaft mit Dataport konzentriert sich auf die Skalierung der LUGAS-Infrastruktur, um ab 2027 verstärkt Safe-Server-Daten in die Analysen einzubeziehen und damit eine höhere Genauigkeit bei der Erkennung von Risikomustern zu erreichen. Im Jahr 2025 wurden bereits umfangreiche Datensätze von über 60 Operatorn und fünf Millionen Spielern verarbeitet, was die Plattform als zentrales Element der Marktüberwachung etabliert hat. Die GGL hat die Erweiterung so konzipiert, dass sie die Anforderungen der ersten gesetzlichen Bewertung des GlüStV 2021 erfüllt, indem sie detailliertere Einblicke in Spielverhalten und Limitnutzung ermöglicht. Technische Anpassungen durch Dataport stellen sicher, dass die gestaffelten Limits ab Juli 2026 nahtlos in die Überwachungsprozesse integriert werden, ohne bestehende Datenströme zu unterbrechen.
Vorbereitung auf die gesetzliche Evaluierung des GlüStV 2021
Die Ausweitung von LUGAS erfolgt bewusst im Vorfeld der ersten gesetzlichen Evaluierung des GlüStV 2021, damit die GGL auf einer soliden Datenbasis Entscheidungen treffen kann. Die im Jahr 2025 verarbeiteten Informationen von mehr als 60 lizenzierten Anbietern und rund fünf Millionen registrierten Spielern bilden den Ausgangspunkt, während die Umstellung auf Safe-Server-Daten ab 2027 zusätzliche Tiefenanalysen ermöglicht. Die am 1. Juli 2026 in Kraft tretenden gestaffelten Einsatzlimits für Online-Slots werden in diese Evaluierung einfließen, da sie direkte Auswirkungen auf die Spielpraxis haben. Die GGL hat die Zusammenarbeit mit Dataport so ausgerichtet, dass alle relevanten Parameter rechtzeitig erfasst und ausgewertet werden können, um eine fundierte Bewertung der Regelungen zu unterstützen.
Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Überwachung
Die angekündigte Erweiterung positioniert LUGAS als zentrales Instrument für die kontinuierliche Marktbeobachtung, wobei die Integration von Safe-Server-Daten ab 2027 die Analysemöglichkeiten erweitert und die Einhaltung der gestaffelten Limits ab Juli 2026 überprüfbar macht. Die im Jahr 2025 gesammelten Daten von über 60 Operatorn und fünf Millionen Spielern liefern bereits eine umfassende Grundlage, die durch die Partnerschaft mit Dataport weiter ausgebaut wird. Die GGL bereitet damit die erste gesetzliche Bewertung des GlüStV 2021 vor und stellt sicher, dass technische sowie organisatorische Voraussetzungen für eine präzise Überwachung vorhanden sind. Diese Schritte verdeutlichen, wie die Behörde auf die Anforderungen des regulierten Glücksspielmarktes reagiert und die Plattform kontinuierlich anpasst.